Vorworte

Vorwort des Bundesministers Ing. Norbert Hofer

Eine moderne und sichere Infrastruktur zu schaffen und zu erhalten, Wirtschaftsräume miteinander zu verbinden und dabei nachhaltig, sparsam und zweckmäßig zu handeln – diesen Aufgaben ist die ASFINAG auch im vergangenen Jahr wieder im höchsten Maß gerecht geworden. Mehr als 2.200 Kilometer Autobahnen und Schnellstraßen, die den höchsten Sicherheitsstandards in Europa entsprechen, betreibt die ASFINAG. Mehr als 2.800 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sorgen dabei rund um die Uhr für Service, Information und Sicherheit.

Ein ganz deutliches Zeichen dafür, dass wir den richtigen Weg eingeschlagen haben, ist das steigende Interesse anderer Staaten an unserem System. Die ASFINAG gilt längst als Vorzeigemodell für viele Autobahnbetreiber in Europa, auch das faire, weil leistbare Vignettensystem und die Lkw-Maut werden als Best-Practice-Modelle gesehen.

Diese Art der Finanzierung ermöglicht es, hohe Investitionen für eine sichere Infrastruktur zu tätigen und damit auch als wirtschaftlicher Impulsgeber zu fungieren. Etwa eine Milliarde Euro investiert die ASFINAG jedes Jahr in den Ausbau und die Erhaltung der Autobahnen und Schnellstraßen. Das garantiert eine leistungsfähige Infrastruktur, auf der man sicher und rasch ans Ziel kommt. Weitere Schritte in diese Richtung sind auch unsere Pilotprojekte „Tempo 140“ in Niederösterreich und Oberösterreich und die Freigabe des Pannenstreifens auf einem Teilstück der A 4 zwischen Wien und Schwechat. Die ersten Zwischenergebnisse sind erfreulich.

Als Verkehrsminister ist mir dabei aber besonders wichtig, dass der Fokus immer auf dem Thema Verkehrssicherheit liegt. Jedes Jahr verunglücken zwar weniger Menschen auf unseren Autobahnen und Schnellstraßen, die Zahl der Todesopfer sinkt – 2018 konnte mit 33 tödlich Verunglückten ein historischer Tiefstand erreicht werden. Aber unser gemeinsames Ziel sind noch weniger Unfälle, noch weniger menschliches Leid. Daran werden wir weiterhin hart arbeiten.

Ohne den unermüdlichen Einsatz der engagierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der ASFINAG wäre die erfreuliche Bilanz aber nicht möglich – dafür möchte ich mich herzlich bedanken. Sie bewegen mit der ASFINAG sehr viel – und sie halten Österreich damit in Bewegung.

Ing. Norbert Hofer

Bundesminister für Verkehr, Innovation und Technologie

Vorwort des Vorsitzenden des Aufsichtsrates Dr. Peter Franzmayr

Wie bereits im vergangenen Jahr möchte ich mich im Namen des gesamten Aufsichtsrates bei allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der ASFINAG ganz herzlich für die im Jahr 2018 erfolgreich und mit großem Einsatz geleistete Arbeit bedanken. Das Geschäftsjahr 2018 ist wirtschaftlich wieder überaus erfreulich verlaufen und weist neuerlich einen Rekordüberschuss aus.

Als ein im öffentlichen Eigentum stehendes, nutzerfinanziertes Unternehmen stand und steht die ASFINAG unter genauer Beobachtung. 2018 gab es unternehmensintern weniger harmonische Zeiten und in der Folge einen Wechsel auf Vorstandsebene. Ich bin aber überzeugt, dass mit dem neuen Vorstandsteam an der Spitze und dem Einsatz aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wieder Ruhe einkehren wird und wir auch in der Öffentlichkeit wieder als das wahrgenommen werden, was wir sind: ein verlässlicher, serviceorientierter, transparent und nachhaltig agierender Infrastrukturdienstleister!

Die Herausforderungen und Chancen sind groß: neue Mobilitätstrends, steigendes Verkehrsaufkommen, Klimaschutz, die Erhaltung und Modernisierung des Streckennetzes sowie die Digitalisierung. Hier sind innovative und intelligente Ansätze gefragt. Ich bin sicher, unser Unternehmen wird die notwendigen Antworten auf diese Herausforderungen finden. In ihrer Unternehmensgeschichte hat sich die ASFINAG von einer reinen Finanzierungsgesellschaft zu einem zukunftsweisenden, breit aufgestellten Infrastrukturanbieter entwickelt. Die ASFINAG wird auch eine Vorreiterrolle einnehmen, wenn es darum geht, die Zukunft der Mobilität aktiv zu gestalten – mit einer positiven Unternehmenskultur, einer klaren Strategie und motivierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern.

Die Aufbruchstimmung im Unternehmen ist spürbar! Viele Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter haben tolle Ideen und Projekte, die das Unternehmen ASFINAG weiter nach vorne bringen – das Service für die Kundinnen und Kunden soll stetig weiter verbessert werden.

Ich wünsche uns allen dabei viel Erfolg und gutes Gelingen!

Dr. Peter Franzmayr

Vorsitzender des Aufsichtsrates

Vorwort der ASFINAG Vorstände

Die ASFINAG baut, betreibt und bemautet die Autobahnen und Schnellstraßen in Österreich. Dieser Satz beschreibt die Kernaufgaben des Unternehmens. Wer sich mit Infrastruktur in Österreich beschäftigt, weiß das natürlich. Und doch wird er der ASFINAG nicht ganz gerecht. Denn dieses Unternehmen ist längst weit mehr als Betreiber und Errichter. In diesem Geschäftsbericht möchten wir Ihnen einen Überblick über wesentliche Ereignisse und Projekte sowie einen Einblick in die ASFINAG bieten.

2018 war wirtschaftlich ein sehr gutes Jahr, und das nicht nur infolge des weiterhin spürbaren Wirtschaftsaufschwungs, sondern natürlich auch infolge des zielgerichteten Einsatzes der Einnahmen, die ausschließlich von den Nutzerinnen und Nutzern der Autobahnen und Schnellstraßen kommen.

Den Autofahrerinnen und Autofahrern galt daher auch im Vorjahr das Hauptaugenmerk. Die Investitionen ins Straßennetz, in Summe etwa eine Milliarde Euro, sorgen für mehr Sicherheit und gewährleisten darüber hinaus, dass die Autobahnen und Schnellstraßen auch in den kommenden Jahrzehnten sicher befahrbar und leistungsfähig sein werden. Als Beispiele können der Neubau der Hochstraße Inzersdorf auf der A 23 und der neue Schwerpunkt Linz genannt werden, wo die ASFINAG mit der A 26 und dem Ausbau der A 7 zwei Großprojekte realisiert.

Aber auch abseits von Sanierung und Neubau ist die ASFINAG den Kundinnen und Kunden nahe und am Puls der Zeit. Die Digitale Vignette etwa wurde mit mehr als 1,3 Millionen verkauften Stück zu einem Erfolgsprojekt. Unsere Traffic Manager sind jetzt nicht nur in Wien, sondern auch in Linz nicht mehr wegzudenkende Helfer direkt an der Strecke. Mit App, Web, Online-Shop, Social Media und unseren neuen interaktiven Info-Points auf den Rastplätzen bringen wir unser Service-Angebot direkt und maßgeschneidert zu unseren Kundinnen und Kunden.

Die ASFINAG ist sich aber auch ihrer Verantwortung für die Umwelt bewusst, nachhaltig zu handeln ist daher oberstes Gebot. Das ist sowohl bei den Bauprojekten mit ihren umfangreichen Ausgleichsmaßnahmen als auch beim täglichen Betrieb sichtbar. Darüber hinaus sind umweltschonende Energieerzeugung durch Fotovoltaik für den Eigenbedarf und der gesamte Bereich der Elektromobilität wesentliche Säulen der Nachhaltigkeitsstrategie des Unternehmens. Auch der Fuhrpark der ASFINAG besteht bereits teilweise aus E-Fahrzeugen.

Um das Mobilitätsbedürfnis der Menschen und der Wirtschaft in Zukunft zu stillen, setzt die ASFINAG zudem an verschiedenen Hebeln an und beschreitet auch immer wieder neue Wege, wie etwa die temporäre Pannenstreifenfreigabe bei Verkehrsüberlastung.

Im Vordergrund allen Handelns muss dabei immer stehen, das Serviceangebot zu verbessern und ein Plus an Nutzen und auch Sicherheit für die Kundinnen und Kunden zu generieren. Mehr als 2.800 Mitarbeitende sorgen mit ihrer täglichen Arbeit – oftmals unter schwierigen Bedingungen – genau dafür.

Die Aufgaben und Zuständigkeiten der ASFINAG haben sich seit ihrer Gründung laufend verändert. Die ASFINAG vor zehn Jahren war eine andere als heute und in zehn Jahren wird das Unternehmen wieder anders aufgestellt sein. Aber egal ob Vergangenheit, Gegenwart oder Zukunft: Das größte Plus der ASFINAG waren und sind zu jeder Zeit ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Ihr Wissen, ihr Können und ihr unermüdlicher Einsatz halten die ASFINAG am Laufen und damit Österreich in Bewegung!

Dr. Josef Fiala und Mag. Hartwig Hufnagl

Vorstände ASFINAG