MITARBEITER­INNEN UND MITARBEITER

Gute Arbeitsbedingungen, betriebliche Gesundheitsvorsorge und moderne Arbeitszeitmodelle machen einen attraktiven Arbeitgeber aus. Die ASFINAG mit mehr als 2.800 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ist sich hier ihrer Verantwortung bewusst und entwickelt ideale Rahmenbedingungen für alle Beschäftigten. Von einer „Auszeit“ durch ein Sabbatical über die Möglichkeit zum Umstieg auf ein E-Dienstauto bis hin zur Weiterentwicklung der Unternehmenskultur: Es gibt eine breite Palette an Maßnahmen für zufriedene und motivierte Mitarbeitende.

Auf dem Weg zur idealen Unternehmenskultur

Auch im Vorjahr wurde intensiv am Thema Unternehmenskultur gearbeitet. In mehreren großen Kreativworkshops mit Mitarbeitenden aus allen Gesellschaften, dem Betriebsrat und dem Management entstand ein Idealbild der zukünftigen ASFINAG Unternehmenskultur.

Sie gliedert sich in fünf Themenbereiche: Führung, Leistung, Zusammenarbeit und Innovation sowie Weiterentwicklung bilden die symbolischen Säulen des optimalen Umgangs miteinander. Zu jeder der einzelnen Säulen gibt es definierte Handlungsempfehlungen für den Berufsalltag.

Unser Ziel ist, dass die Inhalte und Botschaften von allen Mitarbeitenden getragen und gelebt werden. Die positive Weiterentwicklung unserer Unternehmenskultur soll man wirklich spüren können.

Ing. Stefan Siegele

Geschäftsführer ASFINAG Alpenstraßen GmbH

Neues Arbeitszeitmodell ermöglicht Sabbatical

Am Puls der Zeit: Die ASFINAG möchte die Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben ihrer Mitarbeitenden aktiv fördern. Daher hat das Unternehmen das Sabbatical, ein Arbeitszeitmodell für einen längeren Sonderurlaub, eingeführt. Mitarbeitende haben die Möglichkeit, sich weniger von ihrem Gehalt ausbezahlen zu lassen. Dieses angesparte Geld wird dann während der Freizeitphase ausbezahlt.

Dabei bleibt man im gesamten Zeitraum im Unternehmen angestellt. Mit diesem Arbeitszeitmodell kommt die ASFINAG dem Wunsch nach einer guten Balance von Arbeits- und Privatleben nach.

Mit unserer Sabbatical-Vereinbarung können wir dem Wunsch der Mitarbeitenden nach einer Erhöhung der Flexibilität im Arbeitsleben gerecht werden. Und wir steigern unsere Attraktivität als Arbeitgeberin.

Mag.a (FH) Martina Hacker

Abteilungsleiterin HR, ASFINAG Holding

Alle unter einem Dach: zentraler ASFINAG Standort in Wien

Mit dem künftigen zentralen Firmenstandort im Austro Tower legt die ASFINAG die drei großen Wiener Bürostandorte zusammen. Die Ziele: ein modernes und funktionales Arbeitsumfeld, kürzere Wege und die Bündelung aller Services und Kompetenzen für mehr Effizienz. Die ASFINAG setzt aber auch auf die Nähe zu den Kundinnen und Kunden.

Das neue Headquarter ist optimal an die Autobahn und an das öffentliche Verkehrsnetz angebunden. 2018 erfolgte der gemeinsame Spatenstich durch die künftigen Hauptmieter. Ende 2021 sollen dort mehr als 500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter einziehen.

Mit dem Bürostandort im Austro Tower wird die ASFINAG ihrer Rolle als attraktive Arbeitgeberin noch gerechter werden. Vorschläge kommen unter anderem von den Mitgliedern des User Boards, die aktiv an der Gestaltung des neuen Umfelds mitarbeiten.

Mag. Werner Fritz

Leiter Kundenmanagement und Projektleiter für den Zentralen Standort Wien

Top Arbeitsumfeld: neue Autobahnmeistereien Graz und Bruck a. d. Leitha

Ein modernes und funktionales Arbeitsumfeld erhöht die Leistung und die Motivation: Ende Dezember wurde die neue Autobahnmeisterei in Graz-Raaba fertig, die in nur sechs Monaten neben dem Bürogebäude errichtet wurde. Die Büros, Bereitschafts- und Aufenthaltsräume sind hell und modern, das neue Gebäude hat auch Platz für sieben Lkw. Die Projektkosten betrugen rund fünf Millionen Euro.

Der zweite Neubau einer Autobahnmeisterei wurde im Herbst 2018 in Bruck an der Leitha gestartet. Von hier aus werden künftig 82 Autobahn-Kilometer betreut, und zwar die A 4 Ost Autobahn ab der Wiener Landesgrenze und die A 6 Nordost Autobahn. Die derzeitigen Standorte Schwechat und Parndorf werden dadurch zusammengelegt. In die neue Autobahnmeisterei in Bruck a. d. Leitha investiert die ASFINAG 16 Millionen Euro.

Gute Ausbildung für junge Menschen

21 Jugendliche bekommen bei der ASFINAG derzeit in verschiedenen zukunftsträchtigen Lehrberufen eine fundierte Ausbildung. Die Palette reicht dabei von Elektrotechnik über Finanz- und Rechnungswesen bis hin zum IT-Bereich.

Für Lehrlinge, Ausbildende und interne Trainerinnen und Trainer wurde zudem ein eigenes Weiterbildungskonzept erstellt. Das Ziel ist, einen Lehrlingsanteil von einem Prozent an allen ASFINAG Mitarbeitenden zu erreichen.

Gesunde Mitarbeitende: größtes Kapital der ASFINAG

Gesundheit fördern und Belastungen verringern: Darauf lag auch 2018 ein Schwerpunkt im Unternehmen. Rund 1.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter nahmen einen Gesundheits-Check in Anspruch, mehr als 30 Veranstaltungen an den Standorten (von Wirbelsäulenvermessungen bis hin zu Ernährungsworkshops) wurden rege besucht und genau 987 Teilnehmende zählte die Aktion zur Darmkrebsvorsorge.

Gesundheitsförderung ist somit ein wichtiges Element der Unternehmenskultur geworden. 2018 wurde auch das sogenannte Trainernetzwerk ins Leben gerufen. Zwölf interne Gesundheitsprofis mit einer qualifizierten Ausbildung können nun selbstständig Kurse anbieten.

Weitere Informationen

Gesundheitsförderung ist eine Querschnittsaufgabe auf allen Ebenen der Organisation. Ich freue mich, dass so viele Kolleginnen und Kollegen diesen Bereich aktiv mitgestalten.

Mag. Christoph Weiß

Arbeitnehmerschutzbeauftragter, ASFINAG Service GmbH

Mautstellen feiern „runde Geburtstage“

Mit Tausenden Verkaufsvorgängen täglich sind ASFINAG Mautstellen die Kontaktpunkte zwischen Kundinnen und Kunden und Mitarbeitenden. Und das zum Teil bereits seit 50 Jahren: Die Tiroler Mautstelle Schönberg an der A 13 Brenner Autobahn ist mit 26 Fahrspuren die größte Mautstelle Österreichs. Die ersten Fahrzeuge passierten sie im Jahr 1968. Waren es am Anfang nur elf Fahrspuren, wickeln die teilweise bis zu 100 Mitarbeitenden jetzt über 3.000 Fahrzeuge pro Stunde und Richtung ab.

Den 40. Geburtstag feierte im Dezember ebenfalls in Tirol die Mautstelle St. Jakob an der S 16 Arlberg Schnellstraße. Am Tor zum Arlbergtunnel sind die Mitarbeitenden speziell in den Wintermonaten gefordert, wenn Touristinnen und Touristen ins Skigebiet stürmen.

Genauso lang ist die steirische Mautstelle Gleinalm auf der A 9 Pyhrn Autobahn im Einsatz. Hier begann im August 1978 der Betrieb.

Die Mitarbeitenden sind das Kapital unserer Mautstellen. Sie sind unser Gesicht, unser Sprachrohr zu den Kundinnen und Kunden. Wir halten die Mautstellen an sieben Tagen in der Woche jeweils 24 Stunden in Betrieb. Wir wollen, dass alle rasch an ihr Ziel kommen. Dabei werden wir von moderner Technologie unterstützt. Dazu zählt etwa die Digitale Streckenmaut, mit der man Zeit spart.

Rudolf Nagele

Abteilungsleiter Mauteinhebung, ASFINAG Maut Service GmbH

Die größte Autobahnmeisterei Österreichs in Frauenhand

DIin (FH) Tina Pflanzl ist die neue Chefin der Autobahnmeisterei Villach-Zauchen und damit die Führungskraft von fast 50 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Als erste Autobahnmeisterin der ASFINAG durchbricht Tina Pflanzl damit eine bisher reine Männerdomäne.

Gleichzeitig setzt die studierte Industriewirtschafterin ein starkes Zeichen für Frauen und junge Mädchen, ihr Interesse für Technik und Handwerk auch beruflich umzusetzen. Das Ziel der ASFINAG ist es, den Anteil von weiblichen Führungskräften auf allen Ebenen auszubauen.

Schneepflug-WM in Danzig: ASFINAG holt vierten und achten Platz

Das Geschick der Mitarbeitenden im Rampenlicht: Alle vier Jahre findet im Rahmen des Winterdienstkongresses des Weltstraßenverbands (PIARC) die Weltmeisterschaft im Umgang mit Räumfahrzeugen statt. 2018 traten im polnischen Danzig 22 Fahrer aus acht Nationen (Frankreich, Deutschland, Kanada, Andorra, Polen, Portugal, Ungarn und Österreich) an den Start.

Zehn Stationen galt es zu bewältigen, gewertet wurden Fahrvermögen und Zeit. Mit Platz vier für Siegfried Sattler von der Autobahnmeisterei Knittelfeld und Platz acht für Daniel Taupe aus Wolfsberg war die ASFINAG bei den weltbesten Schneepflugfahrern ganz vorne mit dabei.

Wir wollen motivierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Derartige Veranstaltungen tragen dazu bei. Darüber hinaus ist diese Weltmeisterschaft eine international beachtete Plattform, um das ausgezeichnete Können der Mitarbeitenden in den Autobahnmeistereien unter Beweis zu stellen.

Heimo Maier-Farkas

Abteilungsleiter Betriebliche Erhaltung, ASFINAG Service GmbH

Noch mehr E-Mobilität für den ASFINAG Fuhrpark

Mit Elektrofahrzeugen sind die Mitarbeitenden umweltschonend unterwegs. Die Umrüstung der Pkw-Flotte wurde daher mit Nachdruck weiterverfolgt. Der Fuhrpark soll bis 2020/2021 zu etwa 20 Prozent aus solchen Autos bestehen. Dafür werden bis Ende 2020 insgesamt 100 E-Pkw ausgeliefert, 30 dieser Dienstfahrzeuge sind bereits in Betrieb, weitere knapp 40 werden bis Ende 2019 folgen.

Um entsprechend laden zu können, investiert die ASFINAG auch in die nötige Infrastruktur. 2018 waren an 31 Standorten Ladestationen in Betrieb. Bis Mitte 2019 werden an insgesamt 47 eigenen Standorten Ladesäulen mit unterschiedlichen Leistungen errichtet.