KUNDINNEN UND KUNDEN

2018 hat das Unternehmen eine Reihe von innovativen Services und Projekten für seine Kundinnen und Kunden auf den Weg gebracht. Das Pilotprojekt der temporären Pannenstreifenfreigabe auf der A 4 Ost Autobahn klappte auf Anhieb und ist somit eine erfolgreiche Antwort auf die Verkehrsüberlastung in Ballungsräumen. Die App „Unterwegs“ informiert jetzt noch präziser über das Verkehrsgeschehen. Runduminformationen bieten auch die neuen Infopoints – interaktive Touchscreens, die Reisende auf vielen Rastplätzen vorfinden. Und höchster Beliebtheit erfreute sich die Digitale Vignette gleich in ihrem ersten Jahr.

Schneller ans Ziel: Pilotprojekt „Tempolimit 140 km/h“

Schneller voran auf der A 1 West Autobahn: Auf Initiative des Bundesministeriums für Verkehr, Innovation und Technologie (BMVIT) wurde im Sommer 2018 das Pilotprojekt „Tempolimit 140 km/h“ gestartet. Für beide Testabschnitte auf der A 1 – zwischen Melk und Oed (Niederösterreich) und zwischen Haid und Sattledt (Oberösterreich) – konnte Ende des Jahres schon eine positive Bilanz gezogen werden.

Die begleitenden Untersuchungen haben keine Auffälligkeiten oder Defizite bei den Themen Verkehrssicherheit und Umwelt ergeben. Die Durchschnittsgeschwindigkeiten der Pkw nahmen im Schnitt um 3 km/h zu. Bei Luft und Lärm waren nur minimale Auswirkungen messbar.

Die beiden Testabschnitte wurden nach Kriterien der Verkehrssicherheit ausgewählt. Sie sind bestens ausgebaut und daher sehr gut für dieses neue Limit geeignet. Auch mit Tempo 140 sind unsere Kundinnen und Kunden auf diesen zwei Strecken absolut sicher unterwegs.

Christian Ebner, BA

Abteilungsleiter Verkehrsmanagement der ASFINAG Service

Erfolgreiche Innovation: temporäre Pannenstreifenfreigabe auf A 4

Schneller voran zur Stoßzeit: Im Juli 2018 startete die ASFINAG auf Initiative von Verkehrsminister Norbert Hofer das Pilotprojekt zur temporären Freigabe des Pannenstreifens bei Überlastung. Teststrecke ist die A 4 Ost Autobahn auf knapp vier Kilometern in Fahrtrichtung Ungarn zwischen der Anschlussstelle Simmeringer Haide und dem Knoten Schwechat. Jede der 61 Freigaben im Jahr 2018 – im Schnitt für 50 Minuten – brachte mit der zusätzlichen Fahrspur ein Drittel mehr Kapazität.

Die Innovation für weniger Stau wurde von den Lenkerinnen und Lenkern sofort bestens angenommen. Für zwei weitere Abschnitte hat das Unternehmen die Planungen zur künftigen Pannenstreifenfreigabe vorangetrieben, und zwar für die A 1 West Autobahn von Wallersee bis Salzburg Nord und die A 12 Inntal Autobahn von Innsbruck West bis Zirl Ost.

Weitere Informationen

Klicken statt picken: Digitale Vignette enorm beliebt

Großer Erfolg für die Digitale Vignette schon im ersten Jahr: 1,3 Millionen Jahresvignetten verkaufte die ASFINAG bereits digital. Mit Beginn des zweiten Verkaufsjahres ist als weiteres Service eine Abo-Funktion dazugekommen. Damit kann die Gültigkeit einer Jahresvignette automatisch verlängert werden. Die Vorteile: Man versäumt keine Ablauffristen mehr und erhält jedes Jahr automatisch die Jahresvignette. Diese Funktion gilt auch für Jahreskarten der Digitalen Streckenmaut. Erweitert wurde auch das Angebot an Mautautomaten. Nach dem erfolgreichen Testlauf in Hohenems gibt es nun 13 weitere in Kiefersfelden, im ASFINAG Büro Innsbruck, am Grenzübergang Suben, an der

Raststation Hörbranz und am Rastplatz Pyhrn-Priel West. Der Vorteil: Dort gekaufte Digitale Vignetten sind – im Gegensatz zum Onlinekauf im Webshop der ASFINAG – sofort gültig.

Weitere Informationen

Die Digitale Vignette ist ein voller Erfolg. Wir gehen aber weiter: Die Abo-Funktion sorgt für noch mehr Service und verhindert, dass Fristen vergessen werden. Diese gilt auch für die Digitale Streckenmaut. Wer so ein Ticket bequem online bucht, kommt schneller durch die Mautstelle. An allen Mautstellen gibt es für die Digitale Streckenmaut sogar eigene Spuren.

Mag.a Ursula Zechner

Geschäftsführerin der ASFINAG Maut Service GmbH

Die „Unterwegs“-App: ein unverzichtbarer Begleiter auf der Strecke

Mehr als 860.000 Kundinnen und Kunden nutzen das umfangreiche Serviceangebot der ASFINAG App „Unterwegs“. Diese steht nunmehr in 14 Sprachen zur Verfügung und ist zum mobilen „Informationscenter“ geworden. Mautshop, Webcams und aktuelle Verkehrsmeldungen werden durch die Ankündigung künftiger Baustellen oder Sperren ergänzt.

Auch der „Kompagnon“ in der App wurde 2018 verbessert. Er funktioniert quasi als Radar: Für die folgenden 20 bis 35 Kilometer zeigt er alle relevanten Ereignisse wie Baustellen und Staus, aber auch Rastmöglichkeiten an. Um eine Ablenkung durch den Blick auf das Handy bei der Fahrt zu vermeiden, wurde eine erste Sprachausgabe integriert. Ebenfalls neu ist die Anzeige der Pannenstreifenfreigabe für die A 4 Ost Autobahn in Echtzeit.

Weitere Informationen

Ausgeruht sicherer unterwegs: mehr Rastmöglichkeiten am Netz

Pausen sind bei langen Fahrten unverzichtbar: Auch 2018 hat die ASFINAG daher einen Schwerpunkt auf den Ausbau der Rastmöglichkeiten gelegt. Auf 51 ASFINAG Rastplätzen und fast 90 Raststationen findet man jetzt insgesamt mehr als 19.300 Parkplätze für Pkw sowie rund 7.400 Stellflächen für Lkw. Lenkerinnen und Lenkern des Schwerverkehrs, welche die gesetzlich vorgeschriebenen Pausen einhalten müssen, stehen somit um 300 Stellplätze mehr als 2017 zur Verfügung.

Dafür hat die ASFINAG bestehende Anlagen erweitert: etwa Denk und Engerwitzdorf an der A 7 Mühlkreis Autobahn sowie Gaishorn und Treglwang an der A 9 Pyhrn Autobahn. Ganz neu laden die Raststation Bodensee-Hörbranz in Vorarlberg und der Rastplatz Pyhrn-Priel Ost an der A 9 zur Pause ein.

Die ASFINAG errichtet und erhält Rastanlagen, die als komfortable Ruhemöglichkeiten die Verkehrssicherheit für alle erhöhen. Unsere Standards werden zudem regelmäßig evaluiert und den Bedürfnissen unserer Kundinnen und Kunden angepasst.

DIin Gerlinde Mattanovich

Abteilungsleiterin Netzplanung, ASFINAG Service GmbH

Mit neuen Infopoints auf Rastplätzen immer bestens informiert

Rundum bestens informiert bei der Pause unterwegs: Bereits die Hälfte der Rastplätze hat das Unternehmen 2018 mit den neuen Infopoints ausgestattet. Diese interaktiven Touchscreens bieten alle Daten von der Verkehrslage über Sperren, das Wetter und Baustellen bis hin zu akuten Geisterfahrer-Warnungen.

In Kooperation mit der Austria Presse Agentur (APA) gibt es darüber hinaus Nachrichten aus aller Welt sowie die Schlagzeilen des Tages auf Deutsch und Englisch. Einfach zu bedienen und auch für Menschen mit Handicap geeignet: Über ein separates Bedienfeld können Rollstuhlfahrerinnen und Rollstuhlfahrer alle Inhalte aufrufen.

Mit diesem neuen Portal wollen wir unsere Kundinnen und Kunden in Echtzeit mit wichtigen und nützlichen Informationen für ihre Fahrtstrecke versorgen. Die Infopoints bedeuten mehr Service und mehr Verkehrssicherheit.

Mag. Alexander Melanidis

Marketingexperte, Abteilung Marketing und Kommunikation, ASFINAG Holding

Erfrischung für Urlaubende im Sommer-Stau

Sommerzeit ist Reisezeit – und das bedeutet für Urlaubende auch Staus bei Tunnel und Grenzübergängen. Damit die Wartezeit etwas entspannter ausfällt, verteilt die ASFINAG an den „Hotspots“ Mineralwasser. Der Rekordsommer 2018 sorgte für einen entsprechenden Rekordabsatz. Mehr als 100.000 Flaschen verteilte die ASFINAG an neun Ferienwochenenden vor dem Kärntner Karawankentunnel, knapp 40.000 waren es an drei Staupunkten in Tirol.

Jedes Jahr nutzt die ASFINAG die Flaschenetiketten auch, auf die jeweils aktuelle Verkehrssicherheitskampagne aufmerksam zu machen. 2018 war das der Schwerpunkt „Ablenkung durch Smartphones“.