Vorworte

Vorwort des Bundesministers Ing. Norbert Hofer

Mobilität ist ein Grundbedürfnis unserer Gesellschaft. Eine zuverlässige, sichere und gut ausgebaute Infrastruktur ist dafür unverzichtbar. Die ASFINAG trägt die Verantwortung für über 2.200 Kilometer Autobahnen und Schnellstraßen und zählt unter den europäischen Autobahnbetreibern zur absoluten Spitze. Die Ziele der ASFINAG: Unfälle und fatale Unfallfolgen durch bestmögliche Infrastruktur und Verkehrsinformation vermeiden, Wirtschaftsräume verbinden, den Verkehrsfluss erhöhen und bedarfsgerechte Lösungen für Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer sowie für Anrainerinnen und Anrainer anbieten. Und das erfreuliche Geschäftsjahr 2017 hat gezeigt, dass die ASFINAG diese Spitzenposition auch in wirtschaftlicher Hinsicht einnimmt.

Als Verkehrsminister ist mir die Verkehrssicherheit besonders wichtig. Jeder Unfall ist ein Unfall zu viel. Die ASFINAG investiert jeden zweiten Euro, das sind in Summe mehr als 500 Millionen Euro pro Jahr, in die Erhöhung der Verkehrssicherheit – bei der Tunnelsicherheit gibt es keine Kompromisse.

Das Mobilitätsbedürfnis und das Verkehrsaufkommen wachsen und damit auch die Herausforderungen an den Straßenbetreiber. Einfach gesagt: Die Straße ist zum Fahren da und nicht zum Stehen. Durch einen zeitgemäßen Ausbau der Infrastruktur und eine optimale Netzerhaltung gewährleistet die ASFINAG, dass die Menschen möglichst rasch und staufrei ans Ziel kommen.

Das alles ist mit umfassenden Investitionen verbunden. Und damit das auch in Zukunft gewährleistet ist, gilt es, den wirtschaftlich erfolgreichen Kurs beizubehalten. Die ASFINAG ist hervorragend aufgestellt und investiert umsichtig in die Infrastruktur. Die ASFINAG finanziert sich aus den Erlösen aus Vignette und Lkw-Maut und ist zu einem Best-Practice-Modell für andere Staaten geworden. Mit Investitionen von einer Milliarde Euro jährlich ist die ASFINAG zudem auch ein Motor für die heimische Konjunktur und den Arbeitsmarkt.

Die ASFINAG ist als innovatives Unternehmen auch ein Trendsetter für den Verkehr von morgen. Das automatisierte Fahren wird die Mobilität nachhaltig verändern. Die ASFINAG bietet bereits jetzt europaweit einzigartige Testbedingungen für das automatisierte Fahren. Die E-Mobilität ist ein wichtiger Schlüssel zur Verringerung der Klima- und Umweltbelastungen. Die ASFINAG baut die E-Tankstellen entlang des Netzes aus und sichert die Versorgung mit erneuerbarer Energie.

Das größte Kapital des Unternehmens sind aber die mehr als 2.700 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Rund um die Uhr sorgen die ASFINAG Teams auf Autobahnen und Schnellstraßen dafür, dass wir alle sicher und bequem an unser Ziel gelangen. Ich bedanke mich bei allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für ihren Einsatz. Der Erfolg und der gute wirtschaftliche Kurs der ASFINAG sind vor allem ihr Verdienst.

Ing. Norbert Hofer

Bundesminister für Verkehr, Innovation und Technologie

Vorwort des Vorsitzenden des Aufsichtsrates Mag. Dr. Peter Franzmayr

Vorweg gilt mein Dank allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die durch ihren engagierten Einsatz dazu beigetragen haben, das Jahr 2017 für die ASFINAG wieder zu einem unternehmerisch und wirtschaftlich positiven Abschluss zu bringen. Als neu gewählter Vorsitzender des Aufsichtsrats bedanke ich mich ausdrücklich beim zuletzt verantwortlichen Management und den ausgeschiedenen Mitgliedern des Aufsichtsrats für ihren Einsatz. Der erfolgreich eingeschlagene Kurs der ASFINAG soll auch in der neuen Zusammensetzung des Vorstands und des Kontrollorgans fortgesetzt werden.

Gut ausgebaute Autobahnen und Schnellstraßen sind nämlich keine Selbstverständlichkeit, darüber hinaus werden die Erwartungen an eine gut funktionierende Infrastruktur zunehmend höher. Unsere gemeinsame Herausforderung ist es, die hohe Erwartungshaltung der Nutzerinnen und Nutzer zu erfüllen, gleichzeitig effizient zu wirtschaften und dabei der sozialen Verantwortung gegenüber den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern gerecht zu werden.

Das ASFINAG Modell eines von den Kundinnen und Kunden finanzierten Straßenbetreibers, der die Einnahmen wieder ins Netz investiert, hat europaweiten Vorzeigecharakter und garantiert, dass Investitionen von einer Milliarde Euro pro Jahr weiterhin ohne Zuschüsse der öffentlichen Hand getätigt werden können. Dieser Kurs hat in erster Linie die Menschen in den Mittelpunkt gerückt: dort neue leistungsfähige Strecken anbieten, wo Städte und Orte vom Verkehr überlastet sind, dort bauen, wo es Bevölkerung und Wirtschaft auch tatsächlich benötigen.

Auf dem Weg unter die Top-Autobahnbetreiber Europas gibt es keine „Pause“: Wir wollen auch künftig die Servicequalität und die Sicherheitsstandards erhöhen. Vollster Einsatz ist auch gefragt, weil die Zukunft der Mobilität längst begonnen hat. Das betrifft die Herausforderung des steigenden Verkehrsaufkommens, aber auch die Digitalisierung, das automatisierte Fahren und die E-Mobilität: Hier ist die ASFINAG etwa mit der Digitalen Vignette und dem ambitionierten Ausbauprogramm bei E-Ladestationen am Puls der Zeit.

Gemeinsam mit meinen Kolleginnen und Kollegen des Aufsichtsrats bin ich überzeugt, dass die ASFINAG mit einer guten wirtschaftlichen Performance und einem Plus an Service ein verlässlicher Partner auf Österreichs Autobahnen und Schnellstraßen bleibt. Dafür werden die motivierten und gut ausgebildeten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der ASFINAG durch ihren Einsatz auch in Zukunft sorgen!

Mag. Dr. Peter Franzmayr

Vorsitzender des Aufsichtsrates

Vorwort der ASFINAG Vorstände

Der Kurs der ASFINAG stimmt. Auch 2017 war wirtschaftlich erfreulich und es wurde neuerlich ein Jahresüberschuss erwirtschaftet. Dabei erhält die ASFINAG keine Zuschüsse der öffentlichen Hand, sämtliche Investitionen in die österreichischen Autobahnen und Schnellstraßen tätigen wir also aus eigener Kraft. Im Mittelpunkt aller Investitionen stehen unsere Kundinnen und Kunden: ein hoher Servicelevel, der Einsatz innovativer Technologien, aktuelle Verkehrsinformation und die Verkehrssicherheit stehen für uns an oberster Stelle.

Das spiegelte sich auch im Bauprogramm 2017 wider: Verkehrssicherheit, Verkehrsentlastung und die optimale Verbindung von Lebens- und Wirtschaftsräumen standen im Fokus. So entlastet zum Beispiel der Ausbau der A 5 Nord Autobahn Ortsgebiete vom Verkehr. Zweite Tunnelröhren etwa für Gleinalm- und Perjentunnel erhöhen die Sicherheit spürbar. Bei der Sanierung bestehender Strecken gab und gibt es auch ganz spezielle Herausforderungen zu lösen. Wie etwa bei der größten Autobahnbaustelle Österreichs, der A 23 Autobahn Südosttangente Wien, die unter vollem Verkehr saniert wurde.

In Summe investiert die ASFINAG etwa eine Milliarde Euro pro Jahr in die Autobahnen und Schnellstraßen, womit sie ein wichtiger Wirtschaftsfaktor ist und dadurch Tausende Arbeitsplätze sichert. Bei allen Investitionen ist aber auch das Thema Nachhaltigkeit präsent: So sind größtmöglicher Umwelt- und Anrainerschutz und die Unterstützung von E-Mobilität durch Errichtung neuer E-Tankstellen tragende Säulen unserer Zukunftsstrategie.

Zukunftsfit ist die ASFINAG auch beim Thema Maut. Durch die 2017 eingeführte Digitale Vignette ist es möglich, die Pkw-Maut noch einfacher und schneller zu jeder Zeit online abzuwickeln. Mehr als 1,2 Millionen verkaufte Digitale Vignetten zeigen, dass das neue Produkt bei unseren Kundinnen und Kunden optimal angekommen ist. Darüber hinaus wurden Vorbereitungen für ein neues Lkw- und Busmautsystem getroffen. Im Fokus dabei: höchste Sicherheit der Daten und beim Zahlungsverkehr bei möglichst einfachem Handling.

Der Erfolg der ASFINAG trägt auch immer die Handschrift der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Ohne ihren Einsatz wäre der erfreuliche Kurs der ASFINAG nicht möglich. Sie sind der entscheidende Faktor, dass die ASFINAG mit dem Einsatz technologischer Innovationen und mit umsichtigen Investitionen auch künftig zu den besten Autobahnbetreibern Europas zählen wird.

Mag.a Karin Zipperer und Dr. Klaus Schierhackl

Vorstände ASFINAG