Ziele

Die ASFINAG finanziert, baut, betreibt, erhält und bemautet 2.200 Kilometer Autobahnen und Schnellstraßen. Als einer der zentralen Infrastrukturdienstleister des Landes leistet die ASFINAG einen wichtigen Beitrag zum Erhalt und zur Weiterentwicklung des Wirtschaftsstandortes Österreich, setzt durch die jährliche Investition von mehr als einer Milliarde Euro wichtige Impulse für den Arbeitsmarkt und die Wirtschaft und ermöglicht für jede Einzelne und jeden Einzelnen individuelle Mobilität.

Der Kurs der ASFINAG ist klar: 2020 zählt das Unternehmen zu den führenden Autobahnbetreibern Europas. Dafür hat die ASFINAG 2016 die einzelnen Ziele wie etwa Verkehrssicherheit, Verkehrsinformation und Mautsysteme geschärft, fokussiert und in der Strategie klar und messbar festgeschrieben.

Die wichtigsten strategischen Ziele im Überblick:

Finanzen: Die zentralen Vorgaben sind stabile Jahresüberschüsse, ein reibungsloser Übergang auf die neue Generation der Lkw- und Busmauttechnik (GO Maut 2.0.), eine verstärkte Inanspruchnahme von EU-Zuschüssen sowie eine kostenverlässliche und effiziente Umsetzung des Infrastruktur-Investitionsprogramms.

Verkehrssicherheit/Kundinnen und Kunden: Die Ziele sind noch weniger schwere Unfälle mit Verletzten oder Getöteten durch Bewusstseinsbildung, mehr Kontrollen beim Schwerverkehr sowie bauliche Verbesserungen gegen gefährliche Rückstaus bei Anschlussstellen.

Verfügbarkeit: Unfälle und Baustellen sollen möglichst wenig Stau verursachen. Dies gilt vor allem auch für die Ballungsräume Wien und Linz.

Mautsysteme: Das Ziel ist höchste Zufriedenheit der Mautkundinnen und -kunden. Aus diesem Grund wurden 2016 die Vorarbeiten für die Einführung der Digitalen Vignette gestartet – eingeführt wird dieses neue Produkt mit dem Vignettenjahr 2018.

Gezielte Verkehrsinformation: Die ASFINAG will – vor allem durch die Verkehrsauskunft Österreich (VAO) – optimale verkehrsträgerübergreifende Informationen bereitstellen, die Lkw-Stellplatzinformationen flächendeckend erweitern und das Webcam-Angebot stärker ausbauen.

Vernetzung mit dem öffentlichen Verkehr: Die ASFINAG schafft eine Vernetzungsplattform mit der ÖBB-Infrastruktur AG und setzt auf ständigen Austausch und verstärkte Kooperation, etwa bei der Planung und Koordinierung von Baustellen

Noch besserer Service: Vor allem über die ASFINAG App will das Unternehmen künftig noch stärker und präziser Informationen zum Verkehrsgeschehen kommunizieren.

Automatisiertes Fahren:

die Zukunft beginnt jetzt

Selbstfahrende Autos sind mittlerweile keine Utopie mehr. Getestet wird aber zunächst nicht auf Landstraßen oder in Städten, sondern auf Autobahnen. Denn Autobahnen sind aufgrund der Abfolge von verkehrlichen Standardsituationen die logischen Testumgebungen beim automatisierten Fahren. Die digitale Infrastruktur kann dabei die automatisierten Fahrzeuge durch ein integriertes Angebot an zahlreichen Daten zum Verkehrsaufkommen (Staus, Behinderungen etc.) und zum Straßenzustand (Wetter, Baustellen etc.) unterstützen. Eine erste Teststrecke von Laßnitzhöhe bis Graz West auf der A 2 Süd Autobahn ist seit Ende 2016 in Betrieb. Die ASFINAG geht davon aus, dass rund um das Jahr 2020 das sogenannte hochautomatisierte Fahren unserer Kundinnen und Kunden auf den Autobahnen in Österreich möglich sein wird.

Eine moderne digitale Infrastruktur auf der Autobahn und bedarfsgerechte Testmöglichkeiten auch für Mischverkehr sind unser Beitrag zur Einführung des automatisierten Fahrens. Damit bereiten wir uns schon heute auf die Zukunft vor. Der langfristige Nutzen dieser Technologien für unsere Kundinnen und Kunden: mehr Sicherheit und weniger Staus.

Ing. Mag. Bernd Datler

Geschäftsführer ASFINAG Maut Service GmbH