Vorworte

Vorwort des Bundesministers Mag. Jörg Leichtfried

Eine moderne und zuverlässige Infrastruktur ist ein Jobmotor und die Lebensader des Wirtschaftsstandorts Österreich. Die ASFINAG als ein führender Autobahnbetreiber in Europa hat eine besondere Verantwortung und ist dieser auch im vergangenen Jahr im höchsten Maße gerecht geworden: Sie stellt insgesamt 2.200 Kilometer sicherer und gepflegter Autobahnen und Schnellstraßen zur Verfügung. Die klaren Ziele dabei: leistbare individuelle Mobilität ermöglichen, Unfälle oder schwere Unfallfolgen durch moderne Infrastruktur vermeiden und Wirtschaftsräume im In- und Ausland miteinander verbinden.

Als Verkehrsminister sind mir alle Mobilitätsangebote und somit ein ausgewogener Mix von Investitionen in Straße und Schiene sehr wichtig. Wir bauen das Angebot beim öffentlichen Verkehr weiter aus und investieren kräftig in die Schiene. Gleichzeitig garantiert die ASFINAG durch ihr Infrastrukturprogramm das unverzichtbare Hochleistungsnetz von Autobahnen und Schnellstraßen.

Wo es erforderlich ist, bauen wir neue Strecken und verlagern den Verkehr auf das hochrangige Netz: Dadurch entlasten wir Orte und verbessern die Lebensqualität der Anrainerinnen und Anrainer. Straßenbau und Schutz von Mensch und Umwelt stehen dabei längst nicht mehr im Widerspruch zueinander.

Die ASFINAG ist auch Vorreiter bei neuen Technologien und Verkehrstrends der Zukunft. Sie stellt zuverlässige Informationsservices zur Verfügung und setzt neue Maßstäbe, wenn es um die Rahmenbedingungen für automatisiertes Fahren oder die Förderung von E-Mobilität geht. Investitionen von über einer Milliarde Euro pro Jahr verbessern nicht nur die Infrastruktur, sie sichern und schaffen Arbeitsplätze und fördern Firmenansiedlungen und die Weiterentwicklung von Gewerbegebieten. Die ASFINAG stellt sicher, dass der Wirtschaftsstandort Österreich auch morgen noch auf der Überholspur bleibt.

Dabei handelt die ASFINAG stets höchst effizient: Sie ist rein nutzerfinanziert und erhält keine Mittel aus dem Steuertopf. Immer stärker steigt daher das Interesse zahlreicher europäischer Länder daran, sich ihre „eigene“ ASFINAG zu schaffen – längst gilt sie über die Grenzen hinaus als Vorzeigemodell für einen erfolgreichen Autobahnbetreiber. Auch das ist ein deutliches Zeichen dafür, dass Österreich mit der ASFINAG auf einem guten Weg in Richtung Zukunft unterwegs ist.

Für den notwendigen Antrieb sorgen nicht zuletzt die rund 2.700 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Ihnen gilt mein Dank für ihren Einsatz, für ihr Wissen und für ihre Bereitschaft, rund um die Uhr für mehr Sicherheit und freie Fahrt zu sorgen. Sie haben einen großen Anteil daran, dass Österreich in Bewegung bleibt.

Bundesminister Mag. Jörg Leichtfried
Mag. Jörg Leichtfried

Bundesminister für Verkehr, Innovation und Technologie

Vorwort der Vorsitzenden des Aufsichtsrates Dr.in Claudia Kahr

Die Gleichstellung von Frauen und Männern, die Förderung junger Menschen und die Vielfalt an Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sind in unserem Unternehmen keine bloßen Schlagworte, sondern allen ein großes Anliegen. Veraltete traditionelle Unterscheidungen und Einteilungen nach Geschlecht, Herkunft, Alter oder Religion gilt es nachdrücklich zu überwinden. Diese sind zu oft mit Ungerechtigkeiten verbunden, die dem großen Ganzen niemals dienlich sein konnten und natürlich auch in Zukunft nicht sein können. Ein Miteinander mit Chancengleichheit zu erreichen, muss also unser Ziel sein – und hier sind wir auf einem sehr guten Weg.

Die Befragung aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der ASFINAG hat deutlich zum Ausdruck gebracht, dass es in diesen Bereichen Entwicklungspotenzial gibt und gelebte Vielfalt im Unternehmen allen Beschäftigten sehr wichtig ist. 2016 haben wir bereits zahlreiche Maßnahmen umgesetzt oder neu auf den Weg gebracht: Ein Diversity-Management-Konzept wurde erarbeitet, das in den kommenden Monaten und Jahren Schritt für Schritt umgesetzt und auch stetig adaptiert wird. Das verstärkt genderorientierte Recruiting, das Pilotprojekt „Homeoffice“ und insbesondere die personelle Stärkung des Themas Vielfalt durch eine eigene Diversity- und Lehrlingsbeauftragte sind ein klarer Ausdruck dieser positiven Entwicklung. Denn Vielfalt ist kein statischer Zustand, sondern ein lebendiger Prozess, den es zu begleiten und weiterzuentwickeln gilt.

Verlässlichkeit, Offenheit für Neues, Transparenz und konsequente Weiterentwicklung bleiben unsere Werte zum Wohle unserer Kundinnen und Kunden und auch für unsere engagierten und hervorragend ausgebildeten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Und Vielfalt bringt dem Unternehmen zusätzliche Kraft, um die zahlreichen Herausforderungen der Zukunft gut bewältigen zu können.

Für den geleisteten Einsatz aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie die „vielfältigen“ im Jahr 2016 eingeleiteten Schritte möchte ich mich bedanken.

Dr.in Claudia Kahr
Dr.in Claudia Kahr

Vorsitzende des Aufsichtsrates

Vorwort der ASFINAG Vorstände

2016 war erneut ein erfolgreiches Jahr für die ASFINAG. Das Unternehmen weist weiterhin eine positive wirtschaftliche Entwicklung auf, auch außergewöhnliche Herausforderungen konnten gemeistert und strategische Initiativen für die Zukunft vorangebracht werden. Im Fokus stehen dabei unsere Kundinnen und Kunden, deren Sicherheit, Zufriedenheit und Information für uns maßgeblich sind.

Die ASFINAG hat 2016 ein weiteres Plus beim Jahresüberschuss erwirtschaftet. Sie agierte durch die Reinvestition der Einnahmen aus Lkw-Maut und Vignette in die österreichischen Autobahnen und Schnellstraßen ohne Zuschüsse der öffentlichen Hand, und das bei einer Dividendenzahlung von 100 Millionen Euro.

Unser Investitionsprogramm zielte 2016 einmal mehr auf höchste Verkehrssicherheit und Leistungsfähigkeit des Netzes ab, das gilt etwa für den laufenden Vollausbau vieler Tunnel, die Fortsetzung des Baus der A 5 Nord Autobahn in Niederösterreich oder die weitere Umsetzung des Rastplatzkonzeptes.

Durch optimale Planung konnten neuralgische Baustellen in kürzester Zeit abgewickelt werden, etwa die Erneuerung des Knotens Prater an der Südosttangente Wien oder die Sanierung des Lieferinger Tunnels an der Salzburger Stadtautobahn. Im Ereignisfall haben wir sofort und richtig reagiert: Während des Höhepunktes der sommerlichen Reisewelle wurde der Gleinalmtunnel an der Pyhrnstrecke durch einen Brand schwer beschädigt und konnte durch unser rasches Eingreifen im Rekordtempo wieder freigegeben werden.

Im Vorjahr hat die ASFINAG zudem sichergestellt, dass das Lkw- und Busmautsystem auch in den kommenden Jahren ein Höchstmaß an Qualität und Service bieten wird. Was das Zukunftsthema automatisiertes Fahren betrifft, sind wir ein innovativer Partner der Wirtschaft im Bereich Forschung und Entwicklung: Seit Ende 2016 stellen wir für Tests von Fahrzeugen der neuen Generation auf der A 2 Süd Autobahn einen Abschnitt mit maßgeschneiderten und hochtechnologischen Standards zur Verfügung.

Das gemeinsam Erreichte ist dabei ganz wesentlich das Verdienst der einsatzbereiten und motivierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Unser ambitioniertes Ziel ist ein Platz ganz vorne unter den besten Autobahnbetreibern Europas – wir sind überzeugt, dass die ASFINAG auf diesem Weg auch 2016 einen entscheidenden Sprung nach vorne getan hat.

Dr. Klaus Schierhackl und DI Alois Schedl
Dr. Klaus Schierhackl und DI Alois Schedl

Vorstände ASFINAG